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Kaiteriteri – Seakayaking im Pazifik

Mit einem kleinen Frühstück und einer Wanderung an der Küste sind wir in den Tag gestartet. Dann sind wir nach Kaiteriteri gefahren und haben 2 Stunden Seakayaking gebucht, d.h. Benno und Basti. Das Kayakfahren auf dem Meer ist erst ab 14 Jahren erlaubt. Deshalb haben wir den einzigen Anbieter ausfindig machen müssen, der in der Bucht von Kaiteriteri das Paddeln mit Kindern „unter Beaufsichtigung“ erlaubt. Für Kinder unter 6 Jahren gibt es „eigentlich“ auch nur 1 Stunde. Wir konnnten es zum Glück auf 2 Stunden strecken. Es hat sich sehr gelohnt, denn auf dem Felsen im Hintergrund konnten wir Robben ganz nah beobachten.

Paddeln im Pazifik
Paddeln im Pazifik

Antje hat derweil Mittag gegessen, Esther (mit uns nach Neusseland geflogen) wieder getroffen und sich mit ihr unterhalten und JÖRG PILAWA mit Familie gesehen. Am Nachmittag sind wir auf den Campingplatz direkt am Strand gefahren und haben den Tag gemütlich ausklingen lassen – bei Minigolf, Pizza im Beached Whale und einem schönen Sonnenuntergang mit langen Schatten.

Am Strand von Kaiteriteri
Am Strand von Kaiteriteri

Am Abend haben wir den nächsten Tag (Wanderung im Abel Tasman Nationalpark) vorbereitet bei Wein und Musik. Die Nacht war entspannt und uns allen geht es prächtig …

Von Picton nach Nelson

Nach der anstrengenden Wanderung, haben wir den Morgen ganz gemütlich angehen lassen und sind erst nach 12:00 Uhr vom Campingplatz abgefahren. Auf dem Weg nach Nelson sind wir noch mal nach Anikawa abgebogen, um dort ein Foto vom Ende des Queen Charlotte Track zu machen. Dies war uns ja am Vortag vergönnt, weil nach dem Boot rennen mussten. Gegen 15:00 Uhr waren wir in Nelson und haben uns nach dem Mittag bei Burger King im i-Site über den Abel Tasman Nationalpark und Track informiert. Dieser sehr schöne, am mehr gelegene Nationalpark, sollte für die nächsten 2 Tage unser Ziel sein. Anschließend waren wir noch etwas shoppen und sind dann gleich weiter in Richtung Abel Tasman NP gefahren. Am Strand von Tahunanui haben wir den Sonnenuntergang beobachtet und Abendbrot gegessen. Benno war von dem Riesenspielplatz begeistert und war ununterbrochen dort. Als es schon dunkel sind wir noch bis Kaiteriteri gefahren. Da wir dort keinen Standplatz für unser Wonmobil gefunden haben, sind wir noch bis Marahau gefahren und haben dort auf dem Parkplatz zum Abel Tasman Track unweit vom Meer „unerlaubt“ geparkt und genächtigt.

Queen Charlotte Track

Wir haben es geschafft … . Nach 67 km an 3 Tagen haben wir relativ fertig und gerade noch das Boot erwischt, dass uns nach Picton zurückbringt. Was geschah davor. Wir sind am ersten Tag um 06:00 Uhr aufgestanden und direkt nach Picton zum Hafen gefahren. Dort haben wir eingecheckt und sind pünktlich um 08:00 Uhr mit dem Boot von „Beachcomber Fun Cruises“ unter Captain Benno zu unserem Startpunkt abgefahren.

Captain Benno
Captain Benno

Unterwegs haben wir viele Delphine und Seerobben gesehen – ganz nah, fast zum Anfassen. Benno war total begeistert von den Delphinen. Diese sind um unser Boot herumgetanzt und gesprungen und sind uns auch ein Weile in der Heckwelle gefolgt.

Delfin bei der Nahrungsaufnahme
Delfin bei der Nahrungsaufnahme

Seitdem erzählt Benno nur noch von Delphinen. Um 09:45 sind wir in der Resolution Bay angekommen und direkt auf dem Queen Charlotte Track gestartet. Nach einigen Anstiegen ging es den restlichen Tag gemütlich um die Bucht herum.

Selma ganz gemütlich auf Antjes Rücken
Selma ganz gemütlich auf Antjes Rücken

Mittag gab es direkt am Wasser. Die Strecke am Nachmittag zog sich in den Windungen der Buchten. Aber wir sind gegen 17:30 nach rund 21 km glücklich in Punga Cove angekommen.

A-Frame ...
A-Frame ...

Nach kühlen Getränken haben wir unseren A-Frame (spitzes, dreieckes Haus, bei dem das Dach bis runter geht) bezogen, haben uns frisch gemacht und waren dann noch zu Abend essen. Leider war das BBQ in der Strandbar schon ausgebucht, deshalb waren wir im Restaurant – was aber wenigstens genauso gut war.

Sonnenuntergang in Punga Cove
Sonnenuntergang in Punga Cove

Danach sind wir relativ fix eingeschlafen, denn die zweite Etappe ist auf diesem Weg die Härteste.

Der zweite Wandertag begann um 08:45 Uhr. Da haben wir uns auf den 9 stündigen Trip von Punga Cove nach Portage von rund 25 km gemacht, allerdings eine absolute Bergauf-Bergab-Tour.

Harte Etappe  - 9h Stunden Bergauf-Bergab
Harte Etappe - 9 h Stunden Bergauf-Bergab

Mit einem langen und beschwerlichen Aufstieg fing es an und dann reihten sich tiefe Täler an steile Gipfel und zwar den ganzen Tag. Allein die Aussichten und das Superwetter haben für all die Mühen ständig entlohnt.

Aussicht auf die Coves
Aussicht auf die Coves

Bis zum Mittag an der Bay of Many Cove Shelters ging es ganz gut. Nach dem Mittag hatte Benno einen Energieanfall und ist 2 Stunden lang vornweg gerast, um sich 3 HotWheels zu verdienen. Davon 1 Stunde und 45 Minuten mit seinem „schweren“ Rucksack. Wir sind kaum hinterher gekommen. Alle, die wir unterwegs getroffen haben, meinten nur, woher hat dieser Kerl nur die Energie … ganz klar … er ist ein echter Scholz!!! 😉

Fliegenpilze gibt es hier mehr als genug
Fliegenpilze gibt es hier mehr als genug

Doch danach war die Luft ganz klar raus und wir haben uns bis nach Portage geschleppt, wo wir 18:15 Uhr auch alle (außer Selma) entkräftet ankamen. Doch eine Dusche, ein, zwei Bier und ein warmes Essen helfen da sehr weiter, das Wohlbefinden wieder erheblich zu steigern.

Sunset in der Portage Bay
Sunset in der Portage Bay

Dennoch lagen wir bereits 21:00 Uhr in der Falle und bereiteten die dritte und letzte Etappe des Queen Charlotte Tracks vor.

Der dritte Tag begann bereits um 06:15 Uhr mit Aufstehen und Frühstücken. Abmarsch war um 08:00 Uhr … soweit wir mitbekommen konnten, war das  vor allen Anderen, die wir auf unserem Weg bislang getroffen haben.

Morgendliches Wolkenspiel über dem Sound
Morgendliches Wolkenspiel über dem Sound

Doch irgendwann kriegen sie einen. Nach einem 1,5 h Aufstieg von 0 auf 407 Meter und weiteren 1,5 h Auf und Ab hatten wir bereits die Hälfte der Tagesetappe geschafft und haben Mittagspause gemacht.

Benno der Wanderer
Benno der Wanderer

Der Rest zog sich und wir hatten Mühe unser Boot pünktlich um 15:30 Uhr in Awakina zu erreichen. In der Davis Bay, etwa 4 km vor Anakiwa war es bereits 14:50 Uhr. Da habe ich angerufen und tatsächlich hat das Boot auf uns gewartet, und wir konnten 16:00 Uhr mit den Anderen die entspannte Rückreise antreten.

Glücklich zurück
Glücklich zurück

Gegen 17:15 waren wir kaputt, aber glücklich, zurück in Picton und unserem Wohnmobil. Wir machten uns sogleich auf den Weg zum Campingplatz, wo absolute Entspannung angesagt war. Benno und Antje waren im Pool, ich habe Zeitung gelesen und ein Ginger Beer gezischt. Wir alle 4 waren überglücklich, so eine tolle Wanderung auf einem der Great Walks Neuseelands zu wandern und beenden zu dürfen.

Picton – 2.Tag

Nach dem Ausschlafen und einem guten Frühstück haben wir für unseren großen Trip eingekauft – also Essen und Trinken für 3 Tage. In Picton gibt es eine kleine Einkaufsstraße, die „High Street“, die wir einmal hoch und runter gelaufen sind. Da haben wir verschiedene Dinge gekauft, eine Muschelkette für Antje, T-Shirts für Benno und Basti und ein Kiwi-Schild. Bevor wir noch einmal zum Mini-Golf sind (Basti hat vor Benno souverän gewonnen), gab es noch ein Eis. Am Nachmittag haben wir am Karaka Point, etwas außerhalb von Picton, eine alte Maori Pa (Befestigungsanlage) angeschaut und waren auch gleich im Pazifik baden. Anschließend haben wir unsere Sachen für die kommenden 3 Tage gepackt und da kommt einiges zusammen. Die Kraxe voll mit Sachen und Wasser, Antje’s Rucksack mit Essen. Diese Gepäckstücke werden uns dann zum Glück von Unterkunft zu Unterkunft gebracht.

Sonnenuntergang am Karaka Point
Sonnenuntergang am Karaka Point

Bei einem schönen Sonnenuntergang gab es noch eine große Portion Kohlenhydrate in Nudelform. Geschlafen haben wir, wie auch am Vortag, oberhalb von Picton mit Blick auf die Stadt und den Hafen.

Picton – 1.Tag

Am Morgen nach dem Regen
Am Morgen nach dem Regen

Am Morgen hatte es aufgehört zu regnen. Wir konnten in der Sonne frühstücken. Bis 10:00 Uhr hatten wir unsere Sachen gepackt und auf ging es in den i-Site um uns für unsere erste mehrtätige Wanderung auf dem Queen Charlotte Track zu informieren und die Unterkünfte zu buchen. Nach einigem Hin und Her, kleinen Buchungsproblemen und einer Stunde Minigolf war die 3-tätige Wanderung auf etwa 60 km Länge gebucht. Wir werden also am Sonntag Morgen um 08:00 Uhr mit dem Boot in Richtung Resolution Bay starten und gegen 09:00 Uhr dort loswandern. Die erste Nacht verbringen wir im Punga Cove Resort von dort aus geht es weiter bis zum Portage Resort Hotel, wo wir die zweite Nacht schlafen. Auf der 3. Etappe geht es bis Anakiwa und wenn alles klappt, werden wir dort am Dienstag Abend mit dem Boot wieder abgeholt und nach Picton gebracht – Kosten … hoch 🙁 Egal jetzt sind wir schon mal hier … Deshalb werden wir uns erst am Mittwoch wieder melden.

Fähre durch die Sounds - im Hintergrund Queen Charlotte Sound
Fähre durch die Sounds - im Hintergrund Queen Charlotte Sound

Den restlichen Freitag verbrachten wir mit einer Wanderung zu „The Snout“. Einer Landzunge, von der man direkt in den Queen Charlotte Sound (Sound = Fjord) hinein schauen und fotografieren kann. Hin und zurück etwa 3 h. Als wir an der Spitze angekommen waren, suchte uns ein wilder Hagelschauer heim.

Queen Charlotte Sound - kurz vor dem Hagelschauer
Queen Charlotte Sound - kurz vor dem Hagelschauer

Zum Glück hatten wir alle Regenjacken und Mützen mit und haben uns kurzzeitig unter Bäumen untergestellt. Daumennagelgroße Hagelkörner sind auf uns hernieder geprasselt … und kurz danach war es wieder schön., als wäre nichts gewesen. An der Küste sind große Wetterumschwünge also vorprogrammiert. Wir werden weiter auf uns aufpassen. Am Abend gab es Ratatouille mit Blick über Picton und den Marlborough Sound. Wo wir auch geschlafen haben. Nicht so toll: In der Nacht um 2:15 h kamen Jugendliche und haben genau dort oben etwa 30 min grölend und trinkend zugebracht. Sind dann aber relativ friedlich wieder abgezogen.

Aktuelle Meldung: Wohnmobil getauscht

Kaum sind wir auf der Südinsel in Picton von der Fähre gerollt, ging es auch schon auf den Motorway in Richtung Christchurch. Nach 350 km und einer Nacht konnten wir hier unser Wohnmobil problemlos tauschen. Das Umräumen hat etwa 1,5h gedauert. Jetzt haben wir eigentlich das gleiche Auto, nur das Nummernschild ist anders und es hat weniger Kilometer runter 🙂 Wir halten gerade in Kaikoura. Hier regnet es 🙁 … aber zum Glück sind es wenigstens 16 Grad. Gleich geht es weiter, denn wir wollen ja auch oben anfangen mit unserer Tour.

Picton – Christchurch – Picton

Wenn man 700 km Auto fährt, gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen. Über den Autotausch habe ich ja bereits berichtet. Nach 1,5 h hatten wir von einem in das andere Auto umgepackt. Um 11:15 Uhr sind wir dann direkt wieder auf den Motorway 1 in Richtung Picton gefahren mit Zwischenstopp in Kaikoura. Dort haben wir Mittag gegessen und uns bei strömenden Regen etwas die Zeit vertrieben. Gegen 17:00 Uhr ging es weiter nach Picton entlang der superschönen Küstenstraße, wenn der Regen nur nicht wär. In Picton angekommen ging es direkt auf einen Campingplatz – erstmal ausschlafen. Auch in der Nacht fiel noch einiges an Regen.

Wellington – 3.Tag + Überfahrt zur Südinsel

Ich bin gegen 06:30 Uhr aufgestanden und habe mich aufgemacht, die Stadt bei Sonnenaufgang zu fotografieren. Die 3 anderen Familienmitglieder haben weiter geschlafen. Nach ein paar guten Motiven von der Skyline und dem Yachthafen bin ich gegen 09:00 Uhr zum Wohnmobil zurück und habe die 3 Schlafmützen geweckt. Antje wollte unbedingt noch shoppen gehen, also haben wir uns getrennt. Ich war mit den Kindern bei „All Days Breakfast“ ausgiebig frühstücken und Antje hat die Geschäfte gestürmt. Mit der 13:00 Uhr Fähre sind wir dann auf die Südinsel übergesetzt.

Unsere Fähre von der Nordinsel zur Südinsel
Unsere Fähre von der Nordinsel zur Südinsel

Die Überfahrt war total entspannt und sonnig. Benno hat endlich mal wieder fern gesehen. Ich war an Deck fotografieren und Antje hat Postkarten!!! geschrieben. Die Überfahrt hat etwa 3 Stunden gedauert, da Picton tief im Marlborough Sound liegt. Die Einfahrt nach Picton ist einfach überwältigend.

Einfahrt nach Picton
Einfahrt nach Picton

Links und rechts baumgesäumte Hügel und Berge, hin und wieder kleine Sandbuchten mit vereinzelten Badegästen und weiße Segelyachten, die im Wind dahinschaukeln. Es ist einfach zu schön hier 🙂 Dennoch sind wir von der Fähre runter und gleich in Richtung Christchruch gefahren. Unterwegs haben wir noch eine Robbenkolonie direkt am Meer vorbei gefahren. Da die Dämmerung aber schon eingesetzt hat, sind die Aufnahmen nicht die besten geworden.

Robbenkolonie am Pazifik
Robbenkolonie am Pazifik

Gegen 23:30 sind wir in Christchurch angekommen und haben auf einem Parkplatz nahe des Friedhofes geschlafen …

Wellington – 2.Tag

Die erste Tageshälfte bestand darin, abzuchecken, was mit unserem Wohnmobil ist. Also habe ich telefoniert mit dem Maui Service, die haben uns aber gesagt, dass wir zur Maui Station fahren müssten. Zum Glück war da eine auf dem Campingplatz. Der Chef hat sich das mit dem Bett angeguckt, konnte aber nichts machen und hat mich in Lower Hutt zu einer Werkstatt geschickt. Doch der Meister wusste sich auch keinen Rat und meinte wir sollten das Auto tauschen. Also zurück zur Maui Station. Der Chef wiederrum meinte, dass er kein Auto zum Tauschen da hätte. Nächste Möglichkeit zum Tausch wäre nur Christchurch auf der Südinsel. Da wir das Fährticket schon gekauft hatten, blieb uns erstmal nichts weiter übrig, als einen Tag mit dem geplanten Seightseeing zu verbringen und am nächsten Tag nach Christchurch zu fahren. Den restlichen Tag verbrachten wir mit dem Besuch des Te Papa Museums. Hier gibt es viel zur Entstehung von Vulkanen, der Verschiebung der Kontinentalplatten, zu Seebeben und zum Leben im Meer und in Neuseeland zu entdecken. Alles sehr interessant und vorallem kindgerecht gestaltet. Sogar ein echter Riesentintenfisch (Squibb) wurde in einem Wasserbecken ausgestellt. Die Zeit bis zum Schließen des Museums ging viel zu schnell rum, sodass am Ende nur noch der „gemachte“ Buschwalk im Freigelände blieb. Guter Beigeschmack: Der Eintritt ist frei und es steht jedem frei etwas zu spenden – was wir natürlich gemacht haben. Am Abend hat uns Antje noch zum Bienenstock (normales Haus, was aber wie ein Bienenstock aussieht) und zum Old Government Buildung (komplett aus Holz – s ieht aber aus wie Stein) geführt. Zum Abendbrot sind wir in Monteights eingekehrt, hier war es superlecker (Pilzrisotto und Lammkotletts). Geschlafen haben wir wie viele andere Camper auch beim Te Papa Museum auf dem Parkplatz. Auch an diesem Abend wurde es wieder spät. Aber wir haben ja Urlaub …