Wellington – Tag 1

Nach dem Ausschlafen auf dem Campingplatz sind wir gegen 11:30 Uhr nach Wellington in die Innenstadt gefahren. Wellington liegt an einer Bucht und die Stadtteile sind auf die umliegenden Hügel verteilt. Wenn man über die Hügel kommt und die ersten Blicke auf die Bucht erhascht, ist man erstmal überwältigt. Zudem hatten wir auch heute wieder bestes Wetter – wolkenlos und warm – aber immer windig. Deshalb hat Wellington auch den Beinamen „Windy Welli“. Wir waren sehr schnell in der Innenstadt und auch am Hafen, wo wir für 12$ 12 Stunden lange parken konnten. Die ersten Schritte in Neuseelands Hauptstadt führten uns zum i-Site am Civic Center um uns zu informieren. Hier haben wir auch zu Mittag gegessen. Danach sind wir zum Lambton Quay gelaufen, von wo aus wir mit der Red Cable Car (Standseilbahn) über die Stadt hinauf zum Aussichtspunkt und dem Park mit dem Botanischen Garten gefahren sind.

Red Cable Car in Wellington
Red Cable Car in Wellington
Wir 4 am Aussichtspunkt
Wir 4 am Aussichtspunkt

Von hier oben hat man eine Super Aussicht auf die Stadt und die Bucht. Der Botanische Garten ist frei zugänglich, und man kann auf verschiedenen Wegen alles Mögliche zu Pflanzen aus aller Welt erfahren. Benno war aber erstmal nur an dem Spielplatz interessiert, so haben wir dort einige Zeit verbracht. Auch interessant: Hier gibt es eine Menge an Sternwarten und Observatorien auf dem Hügel. Aber wir waren in keiner drinnen, die sind nur zu Führungen offen. Bevor wir mit der Cable Car wieder zurück gefahren sind, gab es für jeden noch ein Eis (wegen warm …). Der Stadtspaziergang aus dem Lonely Planet Reiseführer führte uns anschließend über die Brücke „Maori Schiff“, vorbei am Te Papa (bestes Museum Neuseelands) bis zum Yachthafen an der Oriental Bay (Badestrand) und zurück bis zur Kneipenmeile „Cuba Street“. Dort sind wir dann auch im Irish Pub zum Abendbrot eingerückt und haben bis nach 22:00 Uhr bei feinster irischer Livemusik den Tag ausklingen lassen. Benno war davon total begeistert, und Selma hat trotz Musik friedlich geschlafen. Mit unserem Wohnmobil ging es zu guter Letzt noch auf den Campingplatz in Lower Hutt etwa 20km außerhalb. Wo gegen 23:30 Uhr unser Bett im Alkoven kaputtging, als beim Herunterlassen eine Gasfeder abknickte, das Bett dadurch schiefhing und die Wohnmobilwand mit einem dicken Kratzer versah. Zurück ging es übrigens nicht mehr, so dass das Bett unten bleiben musste. Die Dame an der Vermietungshotline konnte mir aber zu so später Stunde nicht mehr weiterhelfen. Damit war der Abend gelaufen und wir sind hundemüde eingeschlafen.

Baden bei Otaki in der Tasman Sea

Wie schon im letzten Artikel erwähnt, sind wir zeitig von unserem Übernachtungsplatz abgedüst. Antje hatte zwar ein wenig Angst, aber die konnte ich Ihr nehmen. An diesem Tag wollten wir wirklich ruhig machen und haben uns überlegt den Tag am Meer zu verbringen. Also sind wir am Meer entlang gefahren und haben in Otaki gehalten. Dort waren wir bereits vor dem Mittag. An einem lauschigen Plätzchen nahe den Dünen haben wir unser Lager aufgeschlagen.

Benno am Strand von Otaki
Benno am Strand von Otaki

Benno und ich haben Fußball gespielt. Antje hat gelesen und Selma hat geschlafen. Am besten hat es Benno aber gefallen, mit Papa in den Wellen zu planschen. Gegen 17:30 Uhr haben wir noch eingekauft und sind dann in den Holiday Park nach Paekakariki (30km entfernt) gefahren. Dieser Campingplatz liegt auch direkt am Meer. Wir haben es aber nicht mehr geschafft, den Sonnenuntergang anzuschauen. Einerseits haben wir lecker gekocht, anderseits merkten wir bereits jetzt, dass wir uns trotz eincremen beim Baden sehr verbrannt hatten. Die Nacht war dementsprechend unentspannt. Zudem hatten wir soviel Sonne getankt, dass das Wohnmobil in dieser Nacht gekocht hat. Ich glaube wir sind jetzt schon etwas schlauer geworden und cremen uns jetzt mehrmals täglich ein. Die Sonne hier unten ist sehr aggressiv. Einzig Selma hat bislang wenig Sonne abbekommen.

Whanganui River Street und Whanganui

Nach der anstrengenden Nacht sind wir zeitig aufgebrochen und wollten einen ruhigen Tag verbringen. Wir haben uns vorgenommen, ohne Frühstück loszufahren und unterwegs einen kleinen Brunch zu machen. Heute sollte es entlang der Whanganui River Street gehen – auf dem Atlas als orange Straße (eng und teilweise ohne feste Decke) ausgewiesen. So kam es dann auch. Da diese Straße etwa 80km lang ist, bin ich vorher nochmal tanken gewesen. Der Diesel kostet hier umgerechnet 56 Cent / Liter. Da drängt sich doch die Frage auf, wie das bei Euch so aussieht an den Tankstellen? Aber dann ging es auch schon los. Zunächst ruhig, die Straße hatte eine Decke, nur die Markierung hat gefehlt. Dann wurden die Kurven mehr und die Straßen enger und steiler. Nach etwa 5 Kilometern hörte die Straßendecke auf und leichter Schotter fing an – alles noch in Ordnung. Irgendwann hörte auch der leichte Schotter auf und die Schlaglöcher und Steine auf der Straße wurden größer. Dazu wurden auch die Kurven enger und die Straßen steiler.

Whanganui River Street
Whanganui River Street

Zum Glück fahren wir einen starken Diesel, der uns gut voranbringt. Nach etwa 20 Kilometern kam das erste „Dorf“. Der hier ausgewiesene Rastplatz war leider schon besetzt – 2 Leute auf einer Minibank 😉 . Also weiter. Nach etwa 40 Kilometern (bei Tempo 30) hatten wir dann endlich Glück und haben bei einer sehr schönen Aussicht auf den Fluss gehalten. Dort haben wir reichlich 2 Stunden in der Sonne gebruncht, etwa 150 Meter über dem Fluss inmitten des Urwaldes auf einer Lichtung.

Brunch hoch über dem Fluss
Brunch hoch über dem Fluss

Selma hat auf der Decke gelegen und die ersten Vorwärtsbewegungen probiert. Ich habe Benno aus seinem neuen Buch vorgelesen. Danach ging es weiter die Schotterpiste entlang, immer wieder gesäumt von noch engeren Kurven mit zum Glück wenig Verkehr. Aber wenn einer kam, dann wurde es immer sehr eng. Es darf auch nicht unerwähnt bleiben, das dies hier eine internationale Straße ist, denn wir sind durch Orte (Ansiedlungen) mit Namen wie London, Jerusalem und Athen gefahren. In letzterer Stadt haben wir uns auch zum Wandern aufgemacht. Antje hatte auf der Karte den total berühmten Athene Skyline Walk ausgemacht. Einen Eingang dazu haben wir gefunden, alles Weitere ging aber in die Hose. Nach über 1h verzweifelten Suchens und Herumirrens auf einer großen Bergwiese haben wir aufgegeben. Beim Abstieg fanden wir dann aber doch den weiteren Weg. Vom Eingang her war das aber nicht zu sehen. Egal … Hauptsache mal bewegt. Anschließend sind wir die restlichen 25 Kilometer nach Whanganui (am Meer) gefahren, haben dort Lebensmittel eingekauft und sind die Victoria Street entlanggeschlendert. An der Aussichtsplattform haben wir eine Hochzeit in der Abendsonne gesehen … sehr schön. Abendbrot gab es an einem kleinen Rastplatz direkt am Whanganui River. Geschlafen haben wir aber etwas außerhalb an einem kleinen See. Da der Campingplatz recht nah lag, kam der Typ und klopfte spätabends noch an unser Wohnmobil und versuchte uns zu überreden, doch auf seinem Campingplatz zu übernachten. Er drohte uns mit Videoüberwachung, Campingverbot, 500 $ Strafe, Meldung des Nummernschildes an die Polizei, und und und. Das war uns aber egal, denn wir sagten ihm, dass wir zwei Kinder hätten, die schon schliefen und wir diese nicht wecken könnten. Damit ließ er sich erweichen, bot uns aber an, wir könnten am nächsten Tag für 10$ morgens bei ihm duschen … aber da waren wir schon wieder auf der Piste.

Lake Taupo

Wie man sehen kann haben wir am See erstmal ausgiebig gefrühstückt.

Frühstück am Lake Taupo
Frühstück am Lake Taupo

Dann sind wir gegen 11:00 Uhr am See entlang bis nach Taupo in die Stadt gefahren.  In der Stadt leben knapp 22.000 Ew. Allerdings war es an diesem Wochenende sehr voll, da am Samstag hier der Ironman New Zealand stattfindet. Es waren sehr viele drahtige Sportler unterwegs mit genialen Fahrrädern. Wir hatten perfektes Wetter und eine Superaussicht über den Lake Taupo auf die drei Vulkanberge des Tongariro Nationalparks.  In einem Sportladen habe ich mir endlich Wanderschuhe gekauft … jetzt kann es losgehen. Dazu wollte Benno unbedingt ein Skateboard, weil er viele Jungs damit hat rumfahren gesehen. Also haben wir ihm eins gekauft, für 20 $ (10 €).  Zum Mittagessen waren wir im Speight’s (dies ist eine Biermarke hier unten und die Kneipe heißt genauso).

Speight's - Der Stolz des Südens
Speight's - Der Stolz des Südens

@Michael: I didn’t know that your name is a beer brand and your business is going well 🙂 @Susi: Alles richtig gemacht. Am Nachmittag sind wir in den Taupo Hot Springs (Thermalquellen) baden gewesen. Kalt war uns nicht, aber so ein warmer Pool ist schon was …

Taupo Hot Springs
Taupo Hot Springs

Außerdem gibt es hier eine Drachenrutsche. Antje war darauf nicht zu bremsen. Benno und mich hat es fast aus der Bahn geworfen. Benno wollte danach nicht mehr. Ich schon! Nach über 3 Stunden warmen bis heißen Wassers hat es dann aber gelangt. Auch Selma war die ganze Zeit über gut drauf.

Selma in den Taupo Hot Springs
Selma in den Taupo Hot Springs

Auf dem Parklatz haben wir gleich noch Abendbrot gegessen und sind dann in Richtung Whanganui weitergefahren. Übernachtet haben wir dann auf einem Rastplatz mitten in der Prärie zwischen Bahnschienen und Straße. Wir waren ziemlich müde und da ist es fast egal, wenn nachts 5 Güterzüge durch den Kopf fahren (Grrrrr…).

Aranui Cave und Taranaki Falls

Nachdem wir aufgestanden  sind und auf dem Zeltplatz gefrühstückt haben, sind wir gegen 09:30 zur Aranui Cave abgefahren. Dort waren wir die Ersten und Benno wollte auch Erster bleiben.

Aranui Cave
Aranui Cave

Die Führung begann um 10:00 Uhr für etwa 45 Min. Hier drin waren es ca. 15 Grad – also immer noch mehr als in Dresden. Wir haben hier sehr schöne Steine und Gebilde wie Pastinake, Broccoli, AliBaba Schloss, u.s.w. gesehen. Die Führerin hat auch sehr gut gesprochen, deshalb haben wir alles verstanden. Anschließend haben wir noch den  Ranganui Bushwalk gemeistert mit Einblicken in die Höhlen, auf unterirdische Flüsse, viele Urwaldpflanzen und ein paar unbekannte Kleintiere. Nach dem ca. 1h Rundwanderweg war noch nicht mal Mittag, aber wir hatten schon viel erlebt. Danach sind wir in Richtung Tongariro Nationalpark abgefahren. Unterwegs haben wir in Tauramanui gehalten. Da ich noch Wanderschuhe brauchte, war ich in 5 Geschäften … Wanderschuhe waren allerdings Fehlanzeige. Also ging es auf nach Whakapapa Village am Fuße des Tongariro Vulkanes. Wir haben die 3 Vulkanberge schön von Weitem gesehen. In den Nationalpark hinein gab es eine sehr schöne Zufahrt. Direkt vor dem Tongariro steht ein Luxushotel.

Zufahrt Tongariro
Zufahrt Tongariro

Um 17:15 Uhr sind wir zu den Taranaki Wasserfällen losgelaufen . Erst ging es durch Steppe, dann durch Wald und Uwald und schließlich am Fluss entlang. Der Weg war gut ausgebaut. Nach ein paar kleineren Wasserfällen haben wir dann die richtigen Taranaki Wasserfälle entdeckt. Diese kommen aus einer Felswand … traumhaft schön. Ich habe hier viele Fotos gemacht, auch das nebenstehende. Die Sonne verschwindet dabei gerade hinter dem Felsen.

Taranaki Falls
Taranaki Falls

Nach dem Picknick Abendbrot in der Sonne sind wir auf dem Rundweg wieder zurück zum Wohnmobil, immer die Vulkanberge im Blick. Das war gigantisch. Mit Einbruch der Dunkelheit waren wir zurück am Wohnmobil. Nach einem kurzen Snack sind wir weiter an den Lake Taupo (größter See Neuseelands) gefahren. Dort haben wir direkt am See übernachtet und sind erschöpft eingeschlafen.

Waitomo Caves …

Nach einer angenehmen Nacht sind wir heute morgen am Waikato River erwacht. Dies ist der größte Fluss in Neuseeland. Da vom Regen alles noch nass war, konnten wir nicht auf den Picknicktischen frühstücken, sondern haben unsere Campingmöbel herausgeholt und in der Sonne gefrühstückt. Nachdem wir dann alles verstaut hatten, sind wir zwei Stunden lang nach Süden bis nach Waitomo zu den Caves (Höhlen) gefahren – einer echten Touristenattraktion. Nach einem Mittag für die Kinder haben wir es geschafft, Tickets für zwei Höhlentouren zu ergattern und sind anschließend gleich zu einer Führung durch die Glowworm Cave (Glühwürmchen Höhle) aufgebrochen. Zuerst hat der Guide uns mit etwa 20 anderen Leuten in die Welt nach unten ca. 45 Meter unter die Erde geführt und uns erklärt, wie Stalaktiten und Stalakmiten entstehen und wie das Höhlensystem aussieht. Die längste Höhle hier ist 12 Kilometer lang – Wahnsinn. Am Ende gab es eine kurze unterirdische Bootsfahrt durch die Glühwürmchen Höhlen. Abertausende Glühwürmchen hingen dort an der Decke. Das sah beinahe so aus wie ein riesiges Netz mit zehntausenden MiniLEDs … Wir mussten auf dieser Bootstour absolut still sein. Ihr könnte euch vorstellen, wie das mit einer hungrigen Selma so werden kann. Wir wären fast vom Boot verbannt wurden, aber Antje hat da so einen Trick.  Warum man in dieser Höhle so still sein soll, haben wir nicht erfahren. Wahrscheinlich fliegen die Glühwürmchen dann alle ins Freie und vorbei ist es mit der Attraktion. Wer weiß? Nach der Tour und einem Abstecher auf einen kleinen Berg mit Aussicht über das „Auenland aus Herr der Ringe“ haben wir uns für die Nacht auf einem luxoriösen Campingplatz eingenistet. Während Antje die erste Wäsche gemacht hat, sprang Benno auf dem Trampolin auf und ab.

Benno auf dem Trampolin
Benno auf dem Trampolin

Ich habe derweil Essen gekocht. Nach dem Abendbrot bin ich noch mal in den Hot Tube, einem heißen Whirlpool zum Entspannen und habe den sternenklaren Himmel über mir angeschaut; zusammen mit zwei Neuseeländern, zwei Israelis und 3 Deutschen. Hier haben wir den Orion gesehen. Ist der nicht auch bei uns im Februar zu sehen? Antje war derweil mit Selma baden und Benno hat sich einen Film im Wohnmobil angesehen. Jetzt liegen wir bereits im Bett. Ich habe hier natürlich WLAN auf dem Campingplatz. Morgen gibt es noch eine Höhlentour, anschließend wollen wir wandern und am Nachmittag gehts zum Tongariro Nationalpark. Dort hat Antje zwei Wanderungen für uns ausgesucht.  Schaun wir mal, wie das wird …

Piha Beach und Karekare Falls

In Devonport hatten wir einen sehr schönen Abend mit Blick auf die Skyline von Auckland. Hier habe ich sehr viel fotografiert.

Skyline von Auckland am Abend
Skyline von Auckland am Abend

Dabei haben Benno und ich noch Fußball gespielt. Gegen 21:oo Uhr sind wir dann in Richtung Westen zum Waitakere Nationalpark gefahren und haben nach etwa 1,5 Stunden Piha Beach erreicht. Dort haben wir direkt am Strand mit unserem Wohnmobil geparkt und genächtigt. Sehr müde sind wir alle gleich eingeschlafen. Am Abend gab es ein paar wenige Regentropfen … bei warmen Wetter aber kein Problem. Am Morgen sind wir gegen 09:30 aufgewacht und haben zu erst ein paar Surfern beim Wellenreiten zugeschaut, denn hier ist ein wahrhaftiges Surferparadies. Nach dem Frühstück haben wir Lion Rock (ein Vulkankern) erklommen und hatten da traumhafte Sicht auf die zwei Strände von Piha Beach. Wir konnten die Surfer gut von hier oben beobachten. Dieser Felsen liegt direkt am Strand und so hatten wir beim Abstieg erst bemerkt, dass die Flut eingesetzt hat und wir auf dem Rückweg durch knietiefes Wasser waten mussten. Das Wasser war aber nicht kalt, eher angenehm. So war das kein Problem. Anschließend bin ich mit Benno noch zum Strand, und wir sind mit den Füßen darin rumgewatet. Allerdings gibt es hier starke Strömung und hohe Wellen. Wir haben etwa 2 – 4 Meter hohe Wellen gesehen, und wenn die am Strand aufschlagen, merkt man das noch gut. Zum Mittag sind wir dann weiter gefahren nach Karekare (sehr anspruchsvolle Straße für Wohnmobile) zu den Wasserfällen im Urwald. Nach einer kurzen Verpflegung der Kinder am Campsite sind wir zu Fuß bis zu den Wasserfällen gelaufen.

KareKare Falls
KareKare Falls

Die sind ca. 40 Meter hoch, führten aber wenig Wasser. Da KareKare auch am Meer liegt, sind wir noch zur Aussicht „The Watchmen“ gelaufen, von der man gut aufs Meer schauen kann. Benn0 und ich sind noch weiter auf den Felsen geklettert und haben die Aussicht ganz von oben genossen. Der Aufstieg war sehr steil und oben war es sehr eng. Aber wir sind heil wieder runter gekommen. Am Abend waren wir noch Lebensmittel shoppen und bei Wendy’s Burger essen. Danach sind wir über die Autobahn in Richtung Hamilton nach Süden gefahren und haben an einem Rastplatz direkt am Waikato River geschlafen. In der Nacht hat es oft und viel geregnet.

Auckland … Dritter Tag

Haben wir eigentlich schon erwähnt, dass Auckland von der Fläche her doppelt so groß ist wie London … für uns eigentlich unvorstellbar. Da es aber fast nur Einfamilienhäuser mit Garten gibt, sobald man aus dem Stadtkern herauskommt, muss dazu ergänzt werden. Wir haben bis jetzt einige Dinge gesehen und könnten immer noch bleiben, aber wir haben uns ja noch deutlich mehr vorgenommen. Gestern haben wir nach einem Shoppingbummel (Lebensmittel) an unserem Wohnmobil Mittag gemacht. Dann waren Benno und ich im Swimming Pool für 1,5 h. Antje und Selma haben geschlafen. Gegen 18:00 Uhr sind wir dann noch zum One Tree Hill (Aussichtsberg) gelaufen und haben dort gleichzeitig den Sonnenuntergang und den Mondaufgang über Auckland miterlebt.

Sonnenuntergang am One Tree Hill
Sonnenuntergang am One Tree Hill
Mondaufgang am One Tree Hill
Mondaufgang am One Tree Hill

Das war gigantisch. Im Dunkeln sind wir dann fast 2 Stunden zurückgelaufen und waren halb elf zurück. Heute morgen sind wir zeitig aufgestanden, haben unser Wohnmobil gepackt und sind ins Zentrum von Auckland gefahren. Dort haben wir unser Auto abgestellt und erstmal ein Eis gegessen. Ich habe, glaube ich, in einem früheren Artikel schon mal erwähnt, dass es hier sehr warm ist. Deshalb sind wir per Boot zu einer 1,5h Hafenrundfahrt aufgebrochen, auf der uns eine leichte Brise um die Nase geweht hat. Der Ausblick auf die Skyline von Auckland war noch einmal sehr beeindruckend. Jetzt sind wir gerade über die Harbour Bridge nach Devenport gefahren. Während ich diesen Artikel schreibe spielt Benno auf de Abenteuerspielplatz, Antje chillt in der Sonne und Selma … na … die schläft … richtig. Wenn das Wetter mitspielt, werde ich heute Abend noch die Skyline zur blauen Stunde fotografieren. Dann geht es ab in Richtung Süden.

Heute morgen: Tsunami Warnung

Gestern abend gab es in Chile ein starkes Erdbeben und nachfolgend auch eine Tsunamiwarnung für den Pazifikraum inklusive Neuseeland (Ostküste). Bislang ist hier aber noch alles normal. Wir werden uns heute nicht in Wassernähe aufhalten. Uns geht es gut. Die Behörden sprechen von 50cm bis 1m Wellen zusätzlich. Unser Wohnmobil steht auf einem Berg und wir befinden uns in Sicherheit. Wir bleiben auch noch eine Nacht in Auckland und werden erst morgen entlang der Westküste weiterfahren.

Alles bestens … es war in Auckland nichts zu merken …

Auckland … zweiter Tag

Wir haben den ersten Tag beim Italiener ausklingen lassen bei Pizza und Wein. Danach sind wir mit dem Bus in Richtung unseres Motorhomes gefahren, haben jedoch unsere Haltestelle verpasst und als ich den Busfahrer gefragt habe, wann die Haltestelle kommt, sagte er nur: „it’s a long time ago“ … Mist. So sind wir bis zur Endhaltestelle mitgefahren, mussten dann leider nochmal bezahlen und sind dann etwa 45 Minuten später doch an der richtigen Haltestelle ausgestiegen. Gegen 23:00 Uhr waren wir dann an unserem Wohnmobil und sind auch sofort in die Koje. Am nächsten Tag haben wir bis halb 11 geschlafen, dann gabs Frühstück in der Sonne. Nach dem Mittag haben wir uns wieder auf nach Auckland gemacht. Dort sind wir bis zum Newmarket mit dem Bus gefahren, und ich habe mir eine Prepaid Handykarte gekauft, damit wir im Notfall auch jemanden erreichen können. Im Anschluss sind wir ins Auckland Museum und haben uns über die Geschichte Neuseelands und der Maori informiert. Benno war sehr begeistert. Vor allem was die Schutzschilde und Speere anging. Aber auch die Tiere und Kanus fand er toll. Gegen 17:00 Uhr sind wir aus dem Museum heraus und durch die grüne Lunge, den „Albert Park“, spaziert bis zum Chinese Lantern Fest. Ein Fest, auf dem sich die Chinesen in Neuseeland präsentieren mit allem was dazugehört … Essen, Trinken, Spiele, Drachen, Laternen, Musik, … . Am Abend sind wir noch auf den SkyTower und haben die 360 Grad Aussicht genossen. Der Blick aus 220 Metern war einzigartig.

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Auckland City Downtown mit dem SkyTower
Benno auf der gläsernen Platform
Benno auf der gläsernen Platform

Und als dann noch der Mond aus den Wolken hervorkroch und sich über Rangitoto Island zeigte, war die Stimmung perfekt. Auch dieser Abend endete wieder spät, auch weil wir über eine halbe Stunde auf den Bus gewartet haben. Diesmal sind wir aber an der richtigen Haltestelle ausgestiegen.

Urlaub zu Viert