Queen Charlotte Track

Wir haben es geschafft … . Nach 67 km an 3 Tagen haben wir relativ fertig und gerade noch das Boot erwischt, dass uns nach Picton zurückbringt. Was geschah davor. Wir sind am ersten Tag um 06:00 Uhr aufgestanden und direkt nach Picton zum Hafen gefahren. Dort haben wir eingecheckt und sind pünktlich um 08:00 Uhr mit dem Boot von „Beachcomber Fun Cruises“ unter Captain Benno zu unserem Startpunkt abgefahren.

Captain Benno
Captain Benno

Unterwegs haben wir viele Delphine und Seerobben gesehen – ganz nah, fast zum Anfassen. Benno war total begeistert von den Delphinen. Diese sind um unser Boot herumgetanzt und gesprungen und sind uns auch ein Weile in der Heckwelle gefolgt.

Delfin bei der Nahrungsaufnahme
Delfin bei der Nahrungsaufnahme

Seitdem erzählt Benno nur noch von Delphinen. Um 09:45 sind wir in der Resolution Bay angekommen und direkt auf dem Queen Charlotte Track gestartet. Nach einigen Anstiegen ging es den restlichen Tag gemütlich um die Bucht herum.

Selma ganz gemütlich auf Antjes Rücken
Selma ganz gemütlich auf Antjes Rücken

Mittag gab es direkt am Wasser. Die Strecke am Nachmittag zog sich in den Windungen der Buchten. Aber wir sind gegen 17:30 nach rund 21 km glücklich in Punga Cove angekommen.

A-Frame ...
A-Frame ...

Nach kühlen Getränken haben wir unseren A-Frame (spitzes, dreieckes Haus, bei dem das Dach bis runter geht) bezogen, haben uns frisch gemacht und waren dann noch zu Abend essen. Leider war das BBQ in der Strandbar schon ausgebucht, deshalb waren wir im Restaurant – was aber wenigstens genauso gut war.

Sonnenuntergang in Punga Cove
Sonnenuntergang in Punga Cove

Danach sind wir relativ fix eingeschlafen, denn die zweite Etappe ist auf diesem Weg die Härteste.

Der zweite Wandertag begann um 08:45 Uhr. Da haben wir uns auf den 9 stündigen Trip von Punga Cove nach Portage von rund 25 km gemacht, allerdings eine absolute Bergauf-Bergab-Tour.

Harte Etappe  - 9h Stunden Bergauf-Bergab
Harte Etappe - 9 h Stunden Bergauf-Bergab

Mit einem langen und beschwerlichen Aufstieg fing es an und dann reihten sich tiefe Täler an steile Gipfel und zwar den ganzen Tag. Allein die Aussichten und das Superwetter haben für all die Mühen ständig entlohnt.

Aussicht auf die Coves
Aussicht auf die Coves

Bis zum Mittag an der Bay of Many Cove Shelters ging es ganz gut. Nach dem Mittag hatte Benno einen Energieanfall und ist 2 Stunden lang vornweg gerast, um sich 3 HotWheels zu verdienen. Davon 1 Stunde und 45 Minuten mit seinem „schweren“ Rucksack. Wir sind kaum hinterher gekommen. Alle, die wir unterwegs getroffen haben, meinten nur, woher hat dieser Kerl nur die Energie … ganz klar … er ist ein echter Scholz!!! 😉

Fliegenpilze gibt es hier mehr als genug
Fliegenpilze gibt es hier mehr als genug

Doch danach war die Luft ganz klar raus und wir haben uns bis nach Portage geschleppt, wo wir 18:15 Uhr auch alle (außer Selma) entkräftet ankamen. Doch eine Dusche, ein, zwei Bier und ein warmes Essen helfen da sehr weiter, das Wohlbefinden wieder erheblich zu steigern.

Sunset in der Portage Bay
Sunset in der Portage Bay

Dennoch lagen wir bereits 21:00 Uhr in der Falle und bereiteten die dritte und letzte Etappe des Queen Charlotte Tracks vor.

Der dritte Tag begann bereits um 06:15 Uhr mit Aufstehen und Frühstücken. Abmarsch war um 08:00 Uhr … soweit wir mitbekommen konnten, war das  vor allen Anderen, die wir auf unserem Weg bislang getroffen haben.

Morgendliches Wolkenspiel über dem Sound
Morgendliches Wolkenspiel über dem Sound

Doch irgendwann kriegen sie einen. Nach einem 1,5 h Aufstieg von 0 auf 407 Meter und weiteren 1,5 h Auf und Ab hatten wir bereits die Hälfte der Tagesetappe geschafft und haben Mittagspause gemacht.

Benno der Wanderer
Benno der Wanderer

Der Rest zog sich und wir hatten Mühe unser Boot pünktlich um 15:30 Uhr in Awakina zu erreichen. In der Davis Bay, etwa 4 km vor Anakiwa war es bereits 14:50 Uhr. Da habe ich angerufen und tatsächlich hat das Boot auf uns gewartet, und wir konnten 16:00 Uhr mit den Anderen die entspannte Rückreise antreten.

Glücklich zurück
Glücklich zurück

Gegen 17:15 waren wir kaputt, aber glücklich, zurück in Picton und unserem Wohnmobil. Wir machten uns sogleich auf den Weg zum Campingplatz, wo absolute Entspannung angesagt war. Benno und Antje waren im Pool, ich habe Zeitung gelesen und ein Ginger Beer gezischt. Wir alle 4 waren überglücklich, so eine tolle Wanderung auf einem der Great Walks Neuseelands zu wandern und beenden zu dürfen.

2 Gedanken zu „Queen Charlotte Track“

  1. Hallo Ihr Lieben,

    nun möchte ich euch auch einen kurzen Gruß senden. Ich verfolge Eure Elterzeit sehr rege. Es freut mich , dass Ihr so viele Eindrücke sammeln könnt und die Fotos sind ganz super. Wir freuen uns, wie jedes Jahr, auf einen Kalender… Heute ist bei uns ein sonniger Tag. Der Schnee ist geschmolzen und die Temperaturen haben sich auch geteigert. Laßt es euch weiterhin gut gehen und seid ganz lieb von uns gegrüßt…

  2. WOW und Hut ab!!!
    Echt klasse so ne drei Tages Wanderung. Und total super, dass Benno so toll mitgemacht hat. Da wird sich hoffentlich Oliver auch ein Beispiel dran nehmen – zumindest ein klitzekleines 😉
    lg Silke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert