Über den Haast Pass nach Wanaka

Ich glaube, dass wir die Ersten waren, die sich an diesem Morgen aus dem Staub gemacht haben. Als wir abfuhren, goss es immer noch. Schreckliches Wetter, aber das hat mir Daniela ja bereits vorausgesagt – an dieser Stelle noch einmal DANKE für die freundliche Erinnerung. In Haast angekommen, wurde das Wetter kurzzeitig besser, so dass wir uns im Visitor Center nach Pinguinen in der Jackson Bay erkundigten – aber da sind wir etwas spät dran. Die waren alle schon weg. Da sind wir gleich weiter über den Haast Pass gefahren. Doch wir waren nicht schnell genug, der Regen hatte uns hier bereits wieder ein – zu traurig. Denn hier gibt es besonders viele schöne, große und fotogene Wasserfälle. Wie schade nur, dass die Bilder bei Dunst und grauen tiefhängenden Wolken alle überhaupt nicht wirken 🙁 Auch die Wanderung zu den „berühmten“ Blue Pools viel förmlich ins Wasser und als wir dort ankamen, warteten nur die Grey Pools (zu viel aufgewühlter Schlamm) auf uns. Einzig der Regenwald wirkt wohl bei Regen …

Gruselbaum im Regenwald
Gruselbaum im Regenwald

Aber um so näher wir dem Pass kamen, desto besser wurde die Aussicht auf besseres Wetter. Und endlich, als wir den Lake Wanaka erreichten, ließen wir den Regen und die Wolken hinter uns. Auf uns wartete Sonne und blauer Himmel gepaart mit einer wirklich steifen Brise. Dennoch machten wir in der Sonne Rast – wozu gibt es schließlich Windjacken – und genossen die Aussicht auf den See und die Sonne.

Wir lassen die Wolken hinter uns ...
Wir lassen die Wolken hinter uns ...

Nach einem stärkenden Mittag wurde auch die Stimmung im Fahrzeug Hinterraum besser und alle freuten sich auf sonnige Tage.

Den Kindern geht es gut
Den Kindern geht es gut

Der Lake Wanaka hat mit dem Lake Hawea einen Zwillingssee. An den Ufern der beiden Seen fuhren wir entlang und die Sonne tat Ihr Übriges dafür, dass es uns nach dem Frust am Gletscher wieder richtig gut ging. So besuchten wir am Nachmittag die Puzzle World in Wanaka. Ein Museum für Puzzle, Spiele, Hologramme, Optische Täuschungen, Labyrinthe, Rätsel und Irritationen. Das war alles sehr spannend, sowohl für Benno als auch für die Erwachsenen. Nach der Besichtigung haben wir uns lange Knobelspielen und Rätseleien hingegeben. Das wäre absolut das Paradies für Daniel, Sören, Sven und allen die nicht genug bekommen, von solchen kleinen Knobeleien. Zum Abschluss versuchten wir uns im Outdoor-Labyrinth. Hier gilt es innerhalb kürzester Zeit, die vier Türme zu erklimmen. Wir benötigten etwa 45 Minuten, Gute schaffen es in 30 Minuten, Schlechte in 1,5h. Wir waren also eher gut. Den Sonnenuntergang genossen wir in Wanaka am See.

Lake Wanaka
Lake Wanaka

Danach fuhren wir auf den freien Campingplatz ins 6 km entfernte Albertown und nächtigten dort in aller Seelenruhe.

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