Am Abend vorher hatte sich Antje noch für eine Wanderung auf dem Abel Tasman Coast Track von der Bark Bay nach Anchorage entschieden. Um 09:30 Uhr ging es mit dem Schiff der Firma „Wilsons“ los von Kaiteriteri. Um kurz nach 09:00 Uhr waren wir bereits am Strand und das Schiff stand auch schon da. Wir haben gerade noch einen guten Platz bekommen, bei Abfahrt war das Schiff sehr voll. Nach einer reichlichen Stunde Seefahrt sind wir an der Bark Bay ausgeladen worden und waren mit wenigen Anderen auf uns allein gestellt. Direkt am Strand bauten gerade welche Ihr Zelt ab, es muss traumhaft sein, hier zu campen. Aber wir wollen mal nicht zu viel. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, für 4 Leute Zelt, Schlafsäcke und Isomatten zu tragen, dazu vielleicht noch das Fotozeug, Essen und Trinken und für 5 Tage frische Klamotten. Zuerst wieder einmal steil bergan ging es vom Strand aus, um eine gute Sicht über die Bucht zu haben. Nach etwa 1 Stunde Laufzeit, sind wir wieder zu einer Hängebrücke gekommen.

Nach zwei weiteren Buchten sind wir nach etwa 2,5 Stunden in der Torrent Bay angekommen und haben dort Mittag gemacht. Eine traumhafte Bucht mit viel weißem Sand und flachem türkisfarbenem Wasser. Benno hat mit einem Hund „Hol-das-Stöckchen“ gespielt. Auf dem Weg nach Anchorage haben wir Esther wieder getroffen. Sie war auch auf dem Track unterwegs mit einem Amerikaner. Basti hat dann noch einen Abstecher zu Cleopatras Pool gemacht, aus Zeitgründen allein. Antje ist mit den Kindern schon weiter gelaufen. Am Strand von Anchorage hatte ich sie wieder ein und Benno und ich konnten noch im Meer baden gehen, bevor das Schiff kam, um uns wieder abzuholen.


Pünktlich um 17:00 Uhr hat uns das Schiff wieder abgeholt und wieder zurück nach Kaiteriteri gebracht. Hier hat Antje auf dem Oberdeck auch Jörg Pilawa wieder gesehen. Zum Beweis habe ich das Ganze mal auf Foto festgehalten …

Als wir mit dem Schiff ankamen, hatte die Ebbe schon wieder eingesetzt. Nach einem Eis und etwas Spielen auf dem Spielplatz sind wir abgefahren in Richtung nördlichster Spitze der Südinsel nach Port Puponga. Dort sind wir auch 23:30 Uhr in der Nacht angekommen und haben auf einem Motor Camp geschlafen. Abendbrot gab es in Collingwood etwa 30 km vorher. Hier gab es übrigens einen phänomenalen Sternenhimmel, was uns auch der Betreiber des Camps bestätigte. Wir haben sehr deutlich die Milchstraße erkannt und auch die beiden Magellanschen Wolken (klein und groß) …
Hallo Ihr Vier,
vielen Dank für die schönen Fotos und die ausführlichen Berichte von Euren Wanderungen. Wir wünschen Euch weiterhin so viele schöne Erlebnisse auf Eurer großen Reise. Eine ausführliche Nachricht habe ich an Antje gesendet. Schaut also wieder mal ins Postfach.
Viele liebe Grüße von Ilona und Achim