Waitomo Caves …

Nach einer angenehmen Nacht sind wir heute morgen am Waikato River erwacht. Dies ist der größte Fluss in Neuseeland. Da vom Regen alles noch nass war, konnten wir nicht auf den Picknicktischen frühstücken, sondern haben unsere Campingmöbel herausgeholt und in der Sonne gefrühstückt. Nachdem wir dann alles verstaut hatten, sind wir zwei Stunden lang nach Süden bis nach Waitomo zu den Caves (Höhlen) gefahren – einer echten Touristenattraktion. Nach einem Mittag für die Kinder haben wir es geschafft, Tickets für zwei Höhlentouren zu ergattern und sind anschließend gleich zu einer Führung durch die Glowworm Cave (Glühwürmchen Höhle) aufgebrochen. Zuerst hat der Guide uns mit etwa 20 anderen Leuten in die Welt nach unten ca. 45 Meter unter die Erde geführt und uns erklärt, wie Stalaktiten und Stalakmiten entstehen und wie das Höhlensystem aussieht. Die längste Höhle hier ist 12 Kilometer lang – Wahnsinn. Am Ende gab es eine kurze unterirdische Bootsfahrt durch die Glühwürmchen Höhlen. Abertausende Glühwürmchen hingen dort an der Decke. Das sah beinahe so aus wie ein riesiges Netz mit zehntausenden MiniLEDs … Wir mussten auf dieser Bootstour absolut still sein. Ihr könnte euch vorstellen, wie das mit einer hungrigen Selma so werden kann. Wir wären fast vom Boot verbannt wurden, aber Antje hat da so einen Trick.  Warum man in dieser Höhle so still sein soll, haben wir nicht erfahren. Wahrscheinlich fliegen die Glühwürmchen dann alle ins Freie und vorbei ist es mit der Attraktion. Wer weiß? Nach der Tour und einem Abstecher auf einen kleinen Berg mit Aussicht über das „Auenland aus Herr der Ringe“ haben wir uns für die Nacht auf einem luxoriösen Campingplatz eingenistet. Während Antje die erste Wäsche gemacht hat, sprang Benno auf dem Trampolin auf und ab.

Benno auf dem Trampolin
Benno auf dem Trampolin

Ich habe derweil Essen gekocht. Nach dem Abendbrot bin ich noch mal in den Hot Tube, einem heißen Whirlpool zum Entspannen und habe den sternenklaren Himmel über mir angeschaut; zusammen mit zwei Neuseeländern, zwei Israelis und 3 Deutschen. Hier haben wir den Orion gesehen. Ist der nicht auch bei uns im Februar zu sehen? Antje war derweil mit Selma baden und Benno hat sich einen Film im Wohnmobil angesehen. Jetzt liegen wir bereits im Bett. Ich habe hier natürlich WLAN auf dem Campingplatz. Morgen gibt es noch eine Höhlentour, anschließend wollen wir wandern und am Nachmittag gehts zum Tongariro Nationalpark. Dort hat Antje zwei Wanderungen für uns ausgesucht.  Schaun wir mal, wie das wird …

Piha Beach und Karekare Falls

In Devonport hatten wir einen sehr schönen Abend mit Blick auf die Skyline von Auckland. Hier habe ich sehr viel fotografiert.

Skyline von Auckland am Abend
Skyline von Auckland am Abend

Dabei haben Benno und ich noch Fußball gespielt. Gegen 21:oo Uhr sind wir dann in Richtung Westen zum Waitakere Nationalpark gefahren und haben nach etwa 1,5 Stunden Piha Beach erreicht. Dort haben wir direkt am Strand mit unserem Wohnmobil geparkt und genächtigt. Sehr müde sind wir alle gleich eingeschlafen. Am Abend gab es ein paar wenige Regentropfen … bei warmen Wetter aber kein Problem. Am Morgen sind wir gegen 09:30 aufgewacht und haben zu erst ein paar Surfern beim Wellenreiten zugeschaut, denn hier ist ein wahrhaftiges Surferparadies. Nach dem Frühstück haben wir Lion Rock (ein Vulkankern) erklommen und hatten da traumhafte Sicht auf die zwei Strände von Piha Beach. Wir konnten die Surfer gut von hier oben beobachten. Dieser Felsen liegt direkt am Strand und so hatten wir beim Abstieg erst bemerkt, dass die Flut eingesetzt hat und wir auf dem Rückweg durch knietiefes Wasser waten mussten. Das Wasser war aber nicht kalt, eher angenehm. So war das kein Problem. Anschließend bin ich mit Benno noch zum Strand, und wir sind mit den Füßen darin rumgewatet. Allerdings gibt es hier starke Strömung und hohe Wellen. Wir haben etwa 2 – 4 Meter hohe Wellen gesehen, und wenn die am Strand aufschlagen, merkt man das noch gut. Zum Mittag sind wir dann weiter gefahren nach Karekare (sehr anspruchsvolle Straße für Wohnmobile) zu den Wasserfällen im Urwald. Nach einer kurzen Verpflegung der Kinder am Campsite sind wir zu Fuß bis zu den Wasserfällen gelaufen.

KareKare Falls
KareKare Falls

Die sind ca. 40 Meter hoch, führten aber wenig Wasser. Da KareKare auch am Meer liegt, sind wir noch zur Aussicht „The Watchmen“ gelaufen, von der man gut aufs Meer schauen kann. Benn0 und ich sind noch weiter auf den Felsen geklettert und haben die Aussicht ganz von oben genossen. Der Aufstieg war sehr steil und oben war es sehr eng. Aber wir sind heil wieder runter gekommen. Am Abend waren wir noch Lebensmittel shoppen und bei Wendy’s Burger essen. Danach sind wir über die Autobahn in Richtung Hamilton nach Süden gefahren und haben an einem Rastplatz direkt am Waikato River geschlafen. In der Nacht hat es oft und viel geregnet.